• Nächste Veranstaltungen:
    • 27.07.-01.08.2014, Scharbeutz (Schleswig-Holstein):
      Samurai Camp 2014
      mit Lilo Schümann (3. Dan) und weiteren Betreuern
    • 09.-16.08.2014, Inzell (Bayern):
      Bajuwarencamp 2014
      mit Patrick David (2. Dan) und weiteren Betreuern
    • 04.10.2014, Rüsselsheim (Hessen):
      Jugendregionaltraining
      mit Christian Oppel (2. Dan)

Spiele im Gelände

Leitesel

Hilfsmittel: weiße Bohnen, Zettel mit Tiernamen

Auf dem Gelände werden im Vorfeld kleine Haufen von weißen Bohnen versteckt.
Die Spieler ziehen nun verdeckt der Reihe nach einen Zettel, auf dem ein Tiername steht. So bilden sich Gruppen von Tieren (z.B. Hunde, Katzen, Schweine, Kühe, Esel, ...), und jede Gruppe hat ein Leittier.

Die Aufgabe der Gruppen ist es, im Gelände möglichst viele Bohnen einzusammeln. Alle Spieler laufen los und suchen die Bohnen, einsammeln darf die Bohnen aber immer nur das Leittier einer Gruppe. Um das eigene Leitier auf sich aufmerksam zu machen, ruft der Spieler es mit seinem Tierlaut. Das lockt natürlich auch fremde Leittiere an, diese dürfen mit moderater Gewalt von den Bohnen ferngehalten werden.
Gewonnen hat die Gruppe mit den meisten Bohnen.

Hinweis: Bei Jugendlichen kommt das Spiel manchmal nicht so gut an.

Sagaland

Hilfsmittel: Karten mit Symbolen (doppelt), Spiel-Betreuer

Diese Spiel benöigt Vorbereitung. Auf einem Gelände werden Stationen aufgebaut. An diesen Stationen hängen ein bestimmte Anzahl Karten mit Symbolen darauf aus oder werden den Spielern dort von einem Spielbertreuer gezeigt. Außerdem wird eine Spielzentrale eingerichtet, in der ein Spielbetreuer mit der zweiten Ausfertigung der Symbolkarten wartet.

Die Spieler werden in Gruppen aufgeteilt. Sie laufen zu den Stationen im Gelände und prägen sich die aushängenden Symbole für jede Station ein. Anschließend kehren sie (die komplette Gruppe) zur Zentrale zurück und bekommen dort Karten gezeigt, die sie den Stationen richtig zuordnen müssen. Jedes richtig zugeordnetet Symbol wird notiert. Bei einem falsch zugeordneten Symbol muss die ganze Gruppe wieder los und die richige Station finden.
Gewonnen hat die Gruppe, die als erste alle Symbole richtig zugeordnet hat.

Hinweis: Es sollte dafür gesorgt werden, dass jeweils nur eine Gruppe in die Zentrale gelassen wird.

Wildschweinjagd

Hilfsmittel: Bierdeckel, Zettel

Für dieses Spiel werden Jäger, Wildschweine und eine Jagdzentrale benönigt.
Zunächst werden Wildschweine auserkoren und zwar ein Wildschwein auf ungefähr fünf Jäger. Jedes Wildschwein bekommt zehn Zettel. Die Wildschweine verteilen sich im Gelände.

Jeder Jäger wird in der Jagdzentrale namentlich registriert und bekommt einen Bierdeckel - die Munition - ausgehändigt. Dann geht die Jagd los:
um ein Wildschwein zu erlegen, muss ein Jäger es mit seinem Bierdeckel abwerfen. Dabei ist ein Mindestabstand von zwei bis drei Metern (je nach Geschick der Jäger) zur Beute einzuhalten. Ist ein Schwein getroffen, so hebt es die Hand als Signal, dass es vorübergehend Pause hat und händigt dem erfolgreichen Jäger im Austausch für den Bierdeckel einen Zettel aus. Mit diesem kehrt der Jäger zur Zentrale zurück, wo sein Jagderfolg notiert wird und er neue Munition bekommt.
Wenn ein Wildschwein keine Zettel mehr hat, scheidet es aus dem Spiel aus.
Gewonnen hat der Jäger mit den meisten Zetteln.

Hinweis: Das Spiel kann locker eine halbe Stunde dauern und ist für alle Wildschweine eine echte Ausdauerprobe!

Minenfeld

Hilfsmittel: Gegenstände auf dem Boden wie Gürtel, Bierdeckel, Bälle, etc.

Phase 1:
Eine gerade Anzahl an Mitspielern, am besten mit einer Gruppe ab 12 Teilnehmern, stellt sich paarweise auf. Einer der Partner bekommt die Augen verbunden. Aufgabe desjenigen mit offenen Augen ist es, seinen Partner durch ein Spielfeld mit allerlei Gegenständen auf dem Boden (Minen) zu lotsen. Er darf seinen Partner nicht berühren, sondern nur sagen, was er zu tun hat (geradeaus, langsamer, stehen bleiben, nach links drehen, usw.). Wird eine Mine berührt, muss man zurück zum Startpunkt. Natürlich versuchen alle Paare gleichzeitig, das Minenfeld zu überwinden.

Phase 2:
Diesmal muss der Partner, der die Anweisungen gibt, am Startpunkt stehen bleiben. Er muss also seine klar formulierten Anweisungen diesmal gegen die Stimmgewalt der anderen Paare durchsetzen!

Ziel des Spiels: lernen, klare Anweisungen zu geben und sich dabei stimmlich gegenüber anderen zu behaupten!

Schallmauer

Aus einer Gruppe ab zehn Teilnehmern werden zwei Mannschaften gebildet. Mannschaft A (die Funker) wird aufgeteil und so aufgestellt, dass die komplette Mannschaft B (die Schallmauer) zwischen den beiden Teilen der Mannschaft A steht. Die Entfernung der beiden Mannschaftsteilen von A sollte einige Meter betragen.
Jetzt versucht der eine Teil von Mannschaft A, dem anderen ein vom Trainer vorgegebenes Wort zuzurufen. Mannschaft B hat die Aufgabe, einen derartigen Lärm zu veranstalten, dass das Wort nicht zu erkennen ist. Mannschaft A versucht, in einer vorgegebenen Zeit möglichst viele Wörter zu übermitteln. Danach werden die Rollen der Schallmauer und der Funker gewechselt.

Schmugglerjagd beim Zoll

Hilfsmittel: Schmuggelware wie Gürtel, Bälle, Taschentuchpackung, Steine etc.

Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe ist zuerst Zöllner und die andere Gruppe wird zu Schmugglern. Anschließend wird eine Grenze festgelegt, beispielsweise bis zu einem Waldrand, zu einer Hauswand oder ähnliches. Es muss nur gut erkennbar sein, wo die Grenze aufhört.

Nun werden die Gegenstände festgelegt, die geschmuggelt werden sollen. Diese müssen allen bekannt sein.
Jetzt begeben sich die Zöllner in den Grenzstreifen und die Schmuggler gehen auf eine Seite der Grenze. Ziel ist es, möglichst viele Gegenstände auf die andere Grenzseite zu bringen. Wird ein Schmuggler angehalten und Schmuggelware bei ihm gefunden, wird diese eingezogen.
Nach einer gewissen Zeit, wechseln die Gruppe ihr Funktion.

Erschwert werden kann das Spiel, wenn die Schmuggelware sehr groß ist wie Gymnastikbälle oder Sporttaschen. Dafür kann es dann auch Extrapunkte geben

Wichtig: Wenn die Gegenstände am Körper versteckt werden, dann nur an auffindbaren Stellen wie Taschen, Schuhen, Mützen, Ärmeln, etc.!